{"id":645,"date":"2010-09-21T10:14:39","date_gmt":"2010-09-21T08:14:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cpov.de\/?p=645"},"modified":"2010-09-21T11:15:20","modified_gmt":"2010-09-21T09:15:20","slug":"das-slow-media-manifest-mit-wikipedia-kommentar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cpov.de\/?p=645","title":{"rendered":"Das Slow Media Manifest mit Wikipedia-Kommentar"},"content":{"rendered":"<p><em>Autorin: Sabria David<\/em><\/p>\n<p>Die Wikipedia ist ein faszinierendes Zeugnis kollektiver Autorschaft, zu Wissen verdichteter Open Content. Kann man sich diesem Ph\u00e4nomen mit dem Slow Media Ansatz n\u00e4hern? Das Slow Media Manifest ist \u2013 obwohl es ein Manifest ist \u2013 kein Dogma, sondern eine Einladung zum Gespr\u00e4ch. Seit das Manifest Anfang des Jahres von Benedikt K\u00f6hler, J\u00f6rg Blumtritt und mir ver\u00f6ffentlicht wurde, haben Menschen in aller Welt diese Einladung angenommen und diskutieren in ihren L\u00e4ndern \u00fcber Sinn und Zweck eines Kriterienkatalogs f\u00fcr inspirierende Medien. Aber ist diese Theorie auch praktikabel? Und l\u00e4sst sie sich auf ein Medium wie Wikipedia beziehen? Probieren wir es einfach aus.<!--more--><\/p>\n<p>Wir ver\u00f6ffentlichen hier das Slow Media Manifest in einer Kurzfassung und legen die 14 Thesen mit Blick auf Wikipedia aus (Auslegungen in kursiv). Weitere Kommentare und Erg\u00e4nzungen sind ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht und k\u00f6nnen in meinem <a href=\"https:\/\/www.cpov.de\/?page_id=497\" target=\"_blank\">Vortrag am Sonntag <\/a>einbezogen werden.<\/p>\n<p>Die vollst\u00e4ndige Langfassung des Slow Media Manifestes befindet sich auf unserem Essay-Blog unter <a href=\"http:\/\/www.slow-media.net\" target=\"_blank\">www.slow-media.net<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Der Wikipedia-Kommentar<\/strong><\/p>\n<p>Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts haben sich die technologischen Grundlagen der Medienlandschaft tiefgreifend ver\u00e4ndert. Nun wird es darum gehen, angemessene Reaktionen auf diese Medienrevolution zu entwickeln \u2013 sie politisch, kulturell und gesellschaftlich zu integrieren und konstruktiv zu nutzen. Das Konzept \u201cSlow\u201d ist ein wichtiger Schl\u00fcssel hierf\u00fcr. Analog zu Slow Food geht es bei Slow Media nicht um schnelle Konsumierbarkeit, sondern um Aufmerksamkeit bei der Wahl der Zutaten und um Konzentration in der Zubereitung. Slow Media sind auch einladend und gastfreundlich. Sie teilen gerne.<\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Dies ist die Pr\u00e4ambel. Die Online-Enzyklop\u00e4die Wikipedia ist zu Beginn des hier beschriebenen Zeitraumes (um die Jahrtausendwende) entstanden. In diesem ersten Jahrzehnt ihres Bestehens hat Wikipedia genau dies getan: Sie hat die technologischen Errungenschaften politisch, kulturell und gesellschaftlich integriert und konstruktiv genutzt. Sie ist auf Millionen von Eintr\u00e4gen angewachsen und im Alltag der Menschen verwurzelt. <\/em><\/p>\n<p><strong>1. <\/strong><strong>Slow Media sind und wirken nachhaltig<\/strong><\/p>\n<p>Sie zielen auf Nachwirkung, werden fair und umweltgerecht herstellt. Nutzer kommen gerne zu ihnen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Die Nachhaltigkeit von Wikipedia w\u00e4re so auszulegen: Wikipedia veraltet nicht, weil sie kontinuierlich mit dem Wissen ihrer Nutzer mitw\u00e4chst. Von ihr gibt es keine \u00fcberholte Auflage, sondern eine Versionshistorie von aufeinander aufbauenden Wissensschichten. <\/em><\/p>\n<p><strong>2. <\/strong><strong>Slow Media f\u00f6rdern Monotasking<\/strong><\/p>\n<p>Sie laden die Nutzer ein, sich ihnen aufmerksam und konzentriert zu widmen. Nutzer vertiefen sich gerne in sie.<\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Wikipedia-Autoren vertiefen sich in ihr eigenes Sachgebiet und konzentrieren sich darauf, diese Tiefe auch in den von ihnen bearbeiteten Artikeln weiterzugeben. Insofern f\u00f6rdert Wikipedia Monotasking. Bei den reinen Lesern von Wikipedia sieht es etwas anders aus. Hier wird eher der Homo Ludens in uns Nutzern herausgefordert, von einem Stichwort springen wir leichtf\u00fc\u00dfig von Querverweis zu Querverweis, bis wir pl\u00f6tzlich ganz woanders sind. Das freie Spiel der Gedanken und sich spontan entwickelnde Assoziationsketten sind \u2013 richtig angewendet \u2013 Inspiration und reinstes Kreativt\u00e4tsfutter. Es kann aber auch im Arbeitsalltag die Konzentration von der Hauptaufgabe ablenken. Wikipedia fordert von ihren Lesern also auch, wieder vom Spiel ablassen zu k\u00f6nnen. Sie fordert die F\u00e4higkeit ihrer Leser, zum Monotasking zur\u00fcckzufinden.<\/em><\/p>\n<p><strong>3. <\/strong><strong>Slow Media zielen auf Perfektionierung<\/strong><\/p>\n<p>Sie verstehen sich als lernenden Organismus, tauschen sich mit der Au\u00dfenwelt aus und wollen sich kontinuierlich verbessern.<\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Passt exakt auf Wikipedia. Ob dieses Ziel immer erreicht wird, ist eine andere Frage.<\/em><\/p>\n<p><strong>4. <\/strong><strong>Slow Media machen Qualit\u00e4t sp\u00fcrbar<\/strong><\/p>\n<p>Sie sind gut gemacht und ihre Nutzer suchen diese Qualit\u00e4t gezielt auf.<\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Wie f\u00fcr jede Enzyklop\u00e4die ist es auch das Ziel von Wikipedia, richtig und gut zu sein. Wie kann man eine h\u00f6chstm\u00f6gliche Qualit\u00e4t und Korrektheit der Beitr\u00e4ge gew\u00e4hrleisten ohne zugleich das kollaborative, antiautorit\u00e4re Grundprinzip der Wikipedia zu sabotieren? Eine klassische Wikipediafrage. <\/em><\/p>\n<p><strong>5. <\/strong><strong>Slow Media f\u00f6rdern Prosumenten<\/strong><\/p>\n<p>Prosumenten entscheiden bewusst, wie sie Medien rezipieren und produzieren und beteiligen sich aktiv.<\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Der ideale Wikipedia Nutzer ist Autor und Leser in einem \u2013 ein Prototyp des Prosumenten, der sich und sein Wissen einbringt. <\/em><\/p>\n<p><strong>6. <\/strong><strong>Slow Media sind diskursiv und dialogisch<\/strong><\/p>\n<p>Sie suchen und erm\u00f6glichen das Gespr\u00e4ch, sprechen und h\u00f6ren zu.<\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Wikipedia f\u00f6rdert Diskussion und Auseinandersetzungen. Jeder Wikipediabeitrag hat eine eigene Rubrik \u201e<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Diskussionsseiten\">Diskussion<\/a>\u201c, die Ergebnisse der Diskussion nehmen in der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Diskurs&amp;action=history\">Versionshistorie<\/a> Gestalt an. Bei L\u00f6schdiskussionen allerdings kann die gepflegte Diskursivit\u00e4t an ihre kritische Grenze sto\u00dfen. <\/em><\/p>\n<p><strong>7. <\/strong><strong>Slow Media sind soziale Medien<\/strong><\/p>\n<p>Sie aktivieren die Entstehung von offenen Deutungs- und Interessengemeinschaften.<\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Ja, alle Wikipediabeitr\u00e4ge \u2013 die kontroversen wie die einvernehmlichen \u2013 entstehen als soziale Handlung einer Gruppe von Autoren, die sich miteinander auseinandersetzt.<\/em><\/p>\n<p><strong>8. <\/strong><strong>Slow Media nehmen ihre Nutzer ernst<\/strong><\/p>\n<p>Sie kommunizieren aufrecht, hierarchiefrei, freundschaftlich einvernehmlich und auf respektvolle Art kontrovers.<\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; So sollten Wikipedia-Autoren untereinander und mit ihren Lesern umgehen. Es ist nat\u00fcrlich Illusion zu erwarten, dass ein Werk wie Wikipedia ganz von selbst hierarchiefrei funktionieren k\u00f6nnte. Nur weil viele mitmachen bedeutet das noch lange nicht Demokratie \u2013 Kollaboration verlangt aktive Pflege, klare Regelungen und sinnvolle Strukturen.<\/em><\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p><strong>9. <\/strong><strong>Slow Media werden empfohlen<\/strong><\/p>\n<p>Sie rufen danach, zitiert, weitererz\u00e4hlt, verschenkt, geteilt und mitgeteilt zu werden.<\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Wikipedia ist eine wichtige Referenzquelle f\u00fcr externe Beitr\u00e4ge. Sachgerechte Verlinkung ist sowohl innerhalb wie au\u00dferhalb der Wikipedia gew\u00fcnscht.<\/em><\/p>\n<p><strong>10. <\/strong><strong>Slow Media sind zeitlos<\/strong><\/p>\n<p>Sie sind vielschichtig und k\u00f6nnen auch Jahre sp\u00e4ter immer wieder neu rezipiert werden.<\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Ja, siehe These 1, Nachhaltigkeit: Wikipedia w\u00e4chst mit dem Wissen ihrer Nutzer mit und veraltet nicht.<\/em><\/p>\n<p><strong>11. <\/strong><strong>Slow Media sind auratisch<\/strong><\/p>\n<p>Sie leben und strahlen eine Pr\u00e4senz aus, die \u00fcber das Material, auf dem sie dargereicht werden, hinausweist.<\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Trifft ein Begriff wie \u201eauratisch\u201c auf Wikipedia zu? Ich pers\u00f6nlich finde ja. Erstes kann man im Gegensatz zu reinen Fachenzyklop\u00e4dien bei der Wikipedia auch so profane wie entz\u00fcckende Entdeckungen wie die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friendly_Floatees\">Friendly Floatees<\/a> machen (Quietscheentchen, die nahe der Datumsgrenze einen Unfall haben, und damit der Meerestr\u00f6mungsforschung behilflich sind). Zweitens sto\u00dfe ich als Leserin immer wieder auf Textstellen mit unwiderstehlichem sprachlichen Charme. Der Reiz besteht in einer Art ungeplanter Poesie, einer Poesie, die entsteht, ohne dass die Sachautoren poetisch sprechen wollen. Vielleicht strahlt hier die Begeisterung des Amateurs (also: Liebhabers) f\u00fcr seine Sache durch. Ein Beispiel f\u00fcr diese Art Wikipoesie ist der Satz \u201e<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Okapi\">Das Okapi tr\u00e4gt ein schokoladenfarbenes Fell, das in einem r\u00f6tlichen Glanz schimmert<\/a>.\u201c Also wenn das keine Aura hat.<\/em><\/p>\n<p><strong>12. <\/strong><strong>Slow Media sind progressiv<\/strong><\/p>\n<p>Sie bauen auf den Errungenschaften der Netzwerkgesellschaft auf und begegnen neuen\u00a0 Medienm\u00f6glichkeiten offen und interessiert.<\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Eindeutig ja (vgl. Pr\u00e4ambel).<\/em><\/p>\n<p><strong>13. <\/strong><strong>Slow Media zielen auf Verantwortung bei Rezeption und Produktion <\/strong><\/p>\n<p>Sie f\u00f6rdern einen m\u00fcndigen Umgang mit Medien und suchen die Kontexte hinter den Informationen.<\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Hierin sehe ich eine Herausforderung. Wikipedia ist eine wertvolle Quelle, muss aber als das gelesen werden, was sie ist \u2013 also als sich wandelndes Werk, in dem jeder seine Spuren hinterlassen kann, auch jemand, dessen Kompetenz sich im weiteren Verlauf als nicht ausreichend erweist. Wikipedia ist eben kein statisches Buch, sondern muss im Kontext ihrer Entstehung verstanden werden. Medienkritische junge Leser werden die Wikipedia nicht f\u00fcr das letzte Wort in allen Dingen halten und auch einen Blick hinter die Entstehungskulisse werfen. <\/em><\/p>\n<p><strong>14. Slow Media werben um Vertrauen und nehmen sich Zeit, glaubw\u00fcrdig zu sein. Hinter Slow Media stehen echte Menschen. Und das merkt man auch.<\/strong><\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Der erste Satz der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Wikiquette\">Wikiquette<\/a> lautet: \u201eHinter jedem Beitrag zur Wikipedia [&#8230;] steht ein Mensch.\u201c W\u00e4hrend bei anderen Publikationen die Autorenhinweise aus reinen Formatvorgaben und Zitierweisen bestehen, lesen sich die Richtlinien f\u00fcr Wikipedia-Autoren wie die Grundregeln des menschlichen Miteinanders. Oder wie die Hausordnung einer Wohngemeinschaft, in deren K\u00fcche mehrere K\u00f6che miteinander auskommen m\u00fcssen.<\/em><\/p>\n<p>Stockdorf und Bonn, im Jahr 2010<\/p>\n<p>Benedikt K\u00f6hler<br \/>\nJ\u00f6rg Blumtritt<br \/>\nSabria David<\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<p><em>&gt;&gt;&gt; Die Online-Enzyklop\u00e4die Wikipedia hat eine erst kurze aber beeindruckende Entstehungs- und Wirkungsgeschichte hinter sich. Sie ist Ausdruck f\u00fcr das, was mit einer Technik, die Kollaboration f\u00f6rdert, m\u00f6glich ist. Gerade das Offene und Kollaborative erm\u00f6glicht die Abbildung von Prozessen, die sonst nicht sichtbar w\u00e4ren. Diese neuen Formen verlangen aber auch nach neuen Regeln, Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten und Vereinbarungen. Wikipedia ist die logische Konsequenz aus den neu entstandenen technologischen M\u00f6glichkeiten. Sie ist die evolution\u00e4re Folge des Medienwandels (und nicht ihre Ursache, wie sie gelegentlich in der \u00d6ffentlichkeit wahrgenommen wird).<\/em> <em>Aus der Perspektive Slow Media betrachtet ist die Wikipedia ein anpassungsf\u00e4higes Medium mit einigem Potential und erf\u00fcllt nahezu alle der entwickelten Kriterien. <\/em><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autorin: Sabria David Die Wikipedia ist ein faszinierendes Zeugnis kollektiver Autorschaft, zu Wissen verdichteter Open Content. Kann man sich diesem Ph\u00e4nomen mit dem Slow Media Ansatz n\u00e4hern? Das Slow Media Manifest ist \u2013 obwohl es ein Manifest ist \u2013 kein Dogma, sondern eine Einladung zum Gespr\u00e4ch. 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