Posted: September 25, 2010 at 8:43 p.m. |
By: Andreas Möllenkamp |
Tags: Christian Stegbauer, Felix Stalder, Geschichte, Politik, Ulrich Johannes Schneider, Wikipedia, Wissen
Author: Stefan Merten
I enjoyed the first session of the German language CPOV conference Wikipedia: Ein kritischer Standpunkt. In fact to me it was one of the most interesting of all five sessions. Here is a report about this session which has been attended by about 100 persons. It took place on Saturday, September 25th 2010 in Leipzig.
Ulrich Johannes Schneider: Forms of Production of Networked Knowledge since the Enlightenment
The session started with a very interesting and relevant talk by Ulrich Johannes Schneider. Read the rest of this entry »
Posted: August 26, 2010 at 1:04 a.m. |
By: Tobias Prüwer |
Tags: Enzyklopädie, Medientheorie, Wikipedia, Wissen, Zeit
Die Philosophieprofessorin Petra Gehring im Gespräch über Wikipedia in der Lehre, die Vor- und Nachteile digitaler Lexika bei der Informationssuche und Lesenkönnen als elementare Kulturtechnik.
Tobias Prüwer: Machen Sie unterschiedliche Wissensordnungen zwischen den Wissensmaschinen aus Papier und den digitalen aus? Wie würden Sie den Nachteil und/oder Nutzen digitaler Lexika benennen?
Petra Gehring: Grundsätzlich sind sich gerade Nachschlagewerke in ihrem Gebrauch recht ähnlich, ob man sie nun in Papierform anlegt und nutzt oder digital: Jeweils geht es um rasche Informationsaufnahme, um überschaubare Lesezeiten und kaum um tief eintauchendes, „arbeitendes“ oder fasziniert-spannungsvolles, quasi kinofilmartiges Lesen. Read the rest of this entry »
Posted: August 19, 2010 at 4:43 p.m. |
By: Johanna Niesyto |
Tags: Enzyklopädie, Forschung, Medientheorie, Wikipedia, Wissen, Zeit
Autor: Wolfgang Ernst (Humboldt-Universität zu Berlin, Medientheorien)
Es gehörte zu Theodor Holm Nelsons ursprünglichem Entwurf (und im Konzept Xanadu fortwährenden) von Hypertext als docuverse, alle jeweiligen Versionen eines Textes, auch in zeilen- und wortweisen Überschreibungen, zu bewahren (layering), resultierend in einem Palimpsest, das nicht nur räumliche, auch zeitliche Querverweise erlaubt: hypertime.[1] Der Begriff der Enzyklopädie verweist noch auf das panoptische Regime und die Räumlichkeit der Typographie als Dispositiv; an deren Stelle tritt nun eine dynamische Ordnung vernetzter Zeit, eine ephemäre Chronotopologie im Fließgleichgewicht.[2] Die technischen Dispositive machen hier den Unterschied. Read the rest of this entry »